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Elektronische Zeiterfassung

Bei der klassischen Form der elektronischen Zeiterfassung handelt es sich um Hardwareterminals, die im Eingangs - bzw. Ausgangsbereich des Betriebes angebracht sind. Durch ein Erfassungsmedium, welches der Arbeitnehmer bei sich trägt, werden die Arbeitanfangs - und Endzeiten vom Hardwareterminal erfasst.

Diese Form der Arbeitszeiterfassung ist vor allem in vielen mittelständischen Industriebetrieben weitgeläufig. Es gibt zahlreiche Hersteller, die solche Systeme anbieten. Dieses steigende Angebot hat auch einen enormen Druck auf die Preise ausgelöst - mittlerweile gibt es bereits recht günstige Einstiegssysteme. Aber auch im High-End-Bereiche tummeln sich zahlreiche Mitbewerber.

Es gibt verschiedene Erfassungsmedien. Sehr modern und geläufig sind beispielsweise Erfassungsmedien, die berührungslos einen Kontakt zum Hardwareterminal herstellen.

Die verschiedenen Erfassungsmedien

  • Die klassische Plastikkarte im Scheckkarten-Format (je nach System unterschiedlich: Magnetstreifen, Strichcode, RFID-Chips usw
  • Ausweischips
  • Schlüsselanhänger mit verschiedenen Chip-Arten
  • Erfassung per Fingerabdruck
  • Erfassung durch Kennworteingabe

Vorteile der elektronischen Arbeitszeiterfassung

  • Niedrige Unterhaltskosten (Erfassungsmedien sind wieder verwendbar, Wartungen fallen selten an)
  • Automatische Berechnung der Arbeitszeit. Keine manuelle Erfassung nötig.
  • Umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten der Arbeitszeiten
  • Nachträgliche Korrektur der Zeiten problemlos möglich

Elektronische Zeiterfassung - die Installation

Viele Anbieter sind mit Zeiterfassungsterminals am Markt positioniert, die sehr einfach anzuschließen sind, so dass Kosten für einen externen Dienstleister meistens eingespart werden können. Im Lieferumfang eines Terminals befindet sich fast immer eine Wandhalterung, welche mit wenigen Handgriffen am gewünschten Ort (z. B. Eingangsbereich) platziert werden kann. Die Übertragung der Daten, welches das Hardwareterminal erfasst, erfolgt über das bereits vorhandene Netzwerk - mit einem handelsüblichen LAN-Kabel wird das Gerät in das Netzwerk eingebunden. Anschließend muss nur noch die Software auf einem Netzwerk-PC eingerichtet werden - jetzt können alle Daten vom Terminal auf den PC übertragen werden.