Zeiterfassungsterminal

Der Begriff Zeiterfassungsterminal beschreibt eine kompakte, technische Einheit, die ein grafisches Display, ein Bedienelement sowie einen Sensor zur Identifikationskontrolle enthält.

Verwendet werden Zeiterfassungsterminals von Arbeitgebern zur effizienten, elektronischen Registrierung der An- und Abwesenheit von Mitarbeitern. Dies kann berührungslos über den Mitarbeiterausweis oder einen Transponder in Form eines Schlüsselanhängers und biometrisch über den personenspezifischen Fingerabdruck geschehen.

Erfolgreiche Ein- oder Ausbuchungen werden häufig über ein akustisches oder optisches Signal bestätigt. Die vom Terminal erfassten Daten werden dann meist über ein lokales Netzwerk übertragen und für jeden Mitarbeiter zentral mittels einer Software verarbeitet.

Befindet sich das Terminal im Außenbereich oder besitzt es aus anderen Gründen keinen Anschluss an ein Netzwerk, können die Daten auch per USB Port aus- beziehungsweise eingelesen werden. Oft geben Zeiterfassungsterminals den Mitarbeitern nach erfolgreicher Identifikation über das integrierte Display zusätzlich nützliche Informationen wie Fehlzeiten, Anzahl von Überstunden oder Resturlaub an.

Einige Zeiterfassungsterminals können neben der Arbeitszeiterfassung auch zur Überlieferung persönlicher Mitteilungen und Aufträge oder als Zutrittskontrolle zur Öffnung von Türen zu Sicherheitsbereichen genutzt werden.

Da Zeiterfassungsterminals generell über das Stromnetz betrieben werden, sind viele Geräte zusätzlich mit einem internen Akku ausgestattet, der bei Stromausfall einen kurzen Notbetrieb sowie die Pufferung der Uhrzeit gewährleistet und somit möglichen Datenverlust verhindert.

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